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Feb
23
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Vor einigen Wochen hat es sowohl eine SEO-Agentur als auch deren Kunden in den Serps ganz ordentlich nach hinten verfrachtet. Es hat nicht lange gedauert, bis die Ursache gefunden wurde. Große Mengen an russischen Links verweisen auf die betreffenden Webseiten. Das ging natürlich wie ein Strohfeuer durch die Blogosphäre. Kurze Zeit später meldete sich Boris, der selbsternannte Linkzar und versuchte der negativen Berichterstattung mit wüsten Drohungen Einhalt zu gebieten. Wer schlecht über Russenlinks spricht, sollte von ihm mit russischen Links bedacht werden. Das es keine leeren Drohungen waren kann man bereits auf den ersten Blogs nachlesen und auch bei google selbst sehen. Es tauchen geradezu inflationäre Linkmassen aus Russland auf. Saubere Seiten werden massenhaft mit Links aus bad neighbourhood bedacht. Odendrauf gibt es noch Linktexte wie “Black hat Seo“, “Links kaufen” und ähnliches. Alles sieht nach Linkbuilding aus, wie es nicht empfohlen wird…
Doch was ist der Sinn dahinter?
Es Spekulationen, das der Eine oder Andere Vermittler und Verkäufer von Links eine lukrative Einnahmequelle schwinden sah. Daher hat irgendwer den Linzar erfunden. In meinen Augen völliger Humbug. Da hätte sich der Linkzar ja mit Schwung ins eigene Bein geschossen. Will nicht, das negativ über russische Links berichtet wird und versucht im Gegenzug zu beweisen, welche negativen Auswirkungen Links aus Russland haben können.
Ein cleverer Linkbait?
Auch sehr unwahrscheinlich. Wie bereits festgestellt wurde können Links aus Russland definitiv schaden. Somit ist das vorsätzliche, massenhafte setzen von diesen Links sicherlich strafrechtlich verfolgbar, da möglicherweise die eine oder andere Existenz massiv bedroht ist. Möglicherweise fällt es in den Bereich der Wirtschaftskriminalität.
Ein Feldversuch?
Aus oben genannten Gründen auch unwahrscheinlich.
Ein extrem cleverer / dämlicher SEO?
Möglicherweise versucht eine SEO-Agentur unter diesem Deckmantel die gesamte Konkurrenz zu schädigen? Sehr riskant, sehr aufwändig. Aber möglich.
Ich habe mir die russischen Seiten nur oberflächlich angesehen. Allerdings schaut es so aus, als versteckt sich der Linkzar sehr ordentlich. Auffällig ist auch, das er nicht nur sehr gutes Deutsch spricht, sondern das er auch Umlaute verwendet. Das ist oftmal ein Zeichen füreine Deutsche Tastatur. Sonst gibt es nirgends auf der Welt Umlaute. Auch sind nur Seiten aus Deutschland “bedroht”.
Es spricht vieles für einen Webmaster aus Deutschland. Ich bin gespannt.
2 Pings to “Links aus Russland sind schlecht – der russische Linkzar will den Beweis liefern”
2 Responses to “Links aus Russland sind schlecht – der russische Linkzar will den Beweis liefern”
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1. Lukas Says:
Februar 25th, 2009 at 11:58Das ist der Grund, wieso ich zweifle, dass eingehende Links schaden können.
Wenn jedoch Websites dank den Russen Links im Ranking vorher besser platziert wurden und Google diese Links jetzt einfach nicht mehr beachtet, dann ist ja klar, dass diese Websites jetzt im Ranking wieder zurück gestuft werden.
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2. Lukas Says:
Februar 25th, 2009 at 13:48Für ausgehende Links, ist der Website-Betreiber jedoch selber verantwortlich – ziemlich mutig von Dir ohne Nofollow einen Link zu Linkzar zu setzen.
Februar 25th, 2009 at 12:26
[...] andere Blogger haben in der Vergangenheit darüber spekuliert, warum unser Freund aus Russland solche Methoden [...]
März 5th, 2009 at 15:44
[...] waren Links aus dem osteuropäischen Raum dafür verantwortlich. Allerdings nicht die vom Linkzar. Es gab mir wieder kritische Postings zu SEOline, doch im großen und ganzen war es sehr [...]