Feb 15

Schon seit geraumer Zeit spiele ich mit dem Gedanken mir einen Skihelm zuzulegen. Die Kunstschnee-Pisten werden immer härter, mit den Carving-Ski wird immer rasanter gefahren und nicht zuletzt der tragische Unfall zwischen Ministerpräsident Althaus und einer beim Unfall verstorbenen Frau haben nun den Ausschlag gegeben. Die Überschrift “Skihelm Test” trift es zwar nicht ganz, aber der eine oder andere Leser kann hier sicherlich eine gute Kaufberatung bekommen:Bevor ich mich für den Skihelm Uvex x-ride motion entschieden habe, habe ich mich ausführlich von den verschiedensten Fachleuten beraten lassen. Generell haben sich zwei Aussagen herauskristallisiert:

  1. Alle Skihelme die in Deutschland verkauft werden, sind sicher. Ganz egal, ob es ein 30,- Euro Helm vom Discounter oder ein 500,- Euro Helm vom Designer ist
  2. Wer mehr Geld ausgibt, bekommt in der Regel einen komfortableren. leichteren Skihelm mit mehr Funktionen.

Doch worauf sollte man nun eigentlich achten?

1.: Passform:
Der Helm muss bequem sein und darf nicht zu locker sitzen. Mit geöffnetem Kinnriemen sollte der Helm so stramm sitzen, das er auch bei schnellen Kopfbewegungen nicht verrutscht. Gleichzeitig darf er aber auch nicht drücken, sonst macht es keinen Spass, den Skihelm mehrere Tage von morgens bis abends auf der Piste zu tragen

2.: Gewicht:
Je leichter ein Helm ist, desto komfortabler ist es. Der Hals muss bei jeder Bewegung das Gewicht des Helmes mit bewegen. Nicht nur beim bewusstem umschauen, sondern auch bei jeder Bodenwelle auf der Skipiste, die der Kopf automatisch ausbalanciert. Ein schwerer Helm kann da ab Abend schonmal Nackenschmerzen verursachen. Mein Skihelm Uvex x-ride Motion liegt bei 490 Gramm und ist damit im unteren Bereich angesiedelt.

3.: verstellbare Belüftung:
Ganz wichtig ist ein verstellbares Belüftungssystem am Skihelm. Je nach Saison oder Wetter trage ich den Helm beispielsweise bei -25 Grad auf dem Gletscher oder auch im Osterurlaub bei Temperaturen oberhalb vom Gefrierpunkt. Gerade die preisewerten Skihelme haben Belüftung oder keine verstellbare Belüftung. Andere Skihelme haben zum Futter eine zusätzliche Einlage, welche die Luftöffnungen verschliessen kann. Hier gibt es aber nur offen oder zu. Am sinnvollsten ist ein Belüftungssystem über einen Schieber. Hier kann man die Öffnungen nicht nur komplett öffnen, oder schliessen, sondern auch verschiedene Zwischenstufen einstellen. Ganz je nach Bedarf.

5.: Polsterung:
Eine herausnehmbare, waschbare Polsterung sollte sich von selbst verstehen.

6.: Zusätzliche Komfortmerkmale:

Zusätlich zu diesen Punkten, haben Helme noch verschieden Komfortmerkmale. So kann man beim Uxex x-ride motion beispielsweise die Ohrklappen entfernen (wenn es wärmer wird) oder auch durch Bluetooth-Ohrklappen ersetzen, um bei der Abfahrt oder im Lift komfortabel zu telefonieren. Auch bei der Befestigung fürs Brillengummi gibt es Unterschiede. Bei manchen Helmen wird es nur unter eine Lasche geklemmt, bei manchen auch mit einem Druckknopf befestigt. Manche elme zeichnen sich noch durch eine Größenverstellung aus.

Also…Augen auf beim Helmkauf!

Meiner sieht übrigens so aus:

Skihelm Uvex x-ride motion

Skihelm Uvex x-ride motion

written by admin


3 Responses to “Skihelm Test: Uvex x-ride motion”

  1. 1. Motorrad-Helm Blog Says:

    Also eine Bekanntin von mir hatte diesen Helm wie du oben den UVEX X-Ride auch und wahr total begeistert, da ich selber Helme (Motorrad und Ski usw.) teste und darüber berichte, hat mir bisher nur der UVEX Air Cap Black Carbon gefallen. Dennoch sehr netter Artikel, hab den gleich mal an einen bekannten weitergeleitet.

  2. 2. admin Says:

    Motorrad-Helm Blog….würde ja gerne wissen in welcher Stadt dieser NAME genehmigt wird…

  3. 3. Maik Says:

    Sorry, bitte ändern. Danke

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