Urlaubsziel Luxus Offline Dank 1und1
Jul 30

Raue Winde, schroffe Felsen und endlose Strände – die Westküste der Algarve „Costa Vicentina“ gilt als Eldorado für Wassersportler. Doch auch Wander-Liebhaber haben die Region inzwischen für sich entdeckt. Die Landschaft ist vom Tourismus noch weitgehend unberührt und verfügt über eine artenreiche Fauna und Flora, die auf unterschiedlichen Wanderwegen entdeckt werden.Besonders abwechslungsreich ist der „Gezeitenweg“, der über 19 Kilometer sowohl an der Küste als auch im Hinterland durch den Naturpark „Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina“ verläuft. Mit rund 70.000 Hektar gilt der Park als eines der größten Naturschutzgebiete Portugals. Rund sieben Stunden lang genießen spazierfreudige Urlauber zum Teil auf unbefestigten aber auch asphaltierten Straßen die wildromantische Landschaft. Die Strecke beginnt in dem kleinen beschaulichen Ort Carrapateira. Hier trifft man ebenso auf gemütlich am Wegesrand sitzende Einheimische und klappernde Eselskarren wie auf internationale junge Surfer. In den kleinen Gaststätten stärken sich die Wanderer für ihren Fußmarsch mit kulinarischen Köstlichkeiten wie frischem Fisch, der traditionell auf Holzkohle gegrillt wird.

Zwischen Dünen geht der Rundweg anschließend weiter und führt auf der Hochebene an der Küste bis zum Strand von Amado zwischen Wacholder und zahlreichen anderen dort wachsenden Pflanzen entlang. Neben der abwechslungsreichen Pflanzenwelt ist die Küstengegend Heimat einiger seltener Vogelarten. So können Tierfans beispielsweise Weißstörche beobachten, deren Nester sich an den steilen Felsküsten befinden, was weltweit einzigartig ist. Ab dem Strand von Amado, der bei Wellenreitern sehr beliebt ist, geht es ins besonders vegetationsreiche Landesinnere. Die Fauna ist hier ebenfalls artenreich vertreten. Neben den Spuren verschiedener größerer Säugetiere wie Wildschweine und Füchse stoßen Wanderer im Gehölz oder in den Kieferwäldern regelmäßig auf Kaninchen oder Hasen.

Wer nach der Erkundungstour Gefallen an der „Grünen Küste“ im Süden Portugals gefunden hat, dem bieten sich weitere zahlreiche Möglichkeiten, diesen Landstrich zu erkunden und 5.000 Jahre alte Spuren menschlicher Kultur zu erleben. So erzählen die Burgruinen eines maurischen Kastells in der Stadt Aljezur beispielsweise von der Besiedlung durch die Araber im 10. Jahrhundert und der anschließenden Eroberung durch die Christen. Trotz ihrer Vielseitigkeit ist diese Region noch immer einer der letzten Geheimtipps Portugals. Urlaubern stehen hier viele gehobene Unterkünfte wie Ferienhäuser, Landhäuser, Pensionen und Hotels zur Verfügung.

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