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Mai
25
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Am 07.05. haben ich bei der Firma One den UMPC One A120 bestellt. Entgegen meinen Erwartungen wurde die Lieferzeit von 5-9 Werktagen eingehalten und so stand das Sub Notebook am 21.05. auf meinem Schreibtisch. Die vergangenen tage habe ich genutzt, das Gerät mit einiger Software auszustatten und es dabei einem kleinen Praxistest unterzogen. Ich bin ziemlich begeistert.
Das Notebook ist in einem schlichten weißen Karton verpackt. Neben einer Neopren Notebooktasche und dem Netzadapter wird kein Zubehör mitgeliefert. Weder Handbuch noch Treiber-CDs. Auch eine CD mit Windows XP fehlt.
Technische Daten vom One A120:
- Prozessor: VIA C7®-M-ULV 779 Prozessor (1.0 GHz)
- Arbeitsspeicher: 512 MB DDR2 PC400
- Festplatte: 4 GB SSD
- Grafikkarte: VIA Chrome9 HC3 IGP (64 MB)
- Monitor 800 x 480 px, matt
- Gigabit Ethernet
- W-Lan
- integriertes Modem
- Webcam 0,3 Megapixel
- 2 x USB 2.0
- SD-Kartenleser
- VGA Monitoranschluss
- Audio in/out
- Kensington-Schloß
- Software: XP Home, Open Office
Erster Eindruck vom Gerät:
Wie bereits geschrieben, ich bin begeistert!
- Das Gerät ist sehr solide verarbeitet. Der Monitor rastet im geschlossenen Zustand zwar nicht ein, ist aber sehr stramm montiert. Der Akku wackelt nicht. Die Oberseite ist in glänzendem schwarz lackiert, Fingerabdrücke lassen sich nicht vermeiden.
- Mit dem Display kann man arbeiten. Ich hätte es nicht gedacht, aber man kann mit Windows XP problemlos bei der Auflösung von 800×480 Pixeln arbeiten. Sollten einige Installationsroutinen eine höhere Auflösung benötigen, so kann man den Laptop auch auf 1024×768 einstellen. Leider ist die Displayqualität nicht wirklich gut, das Bild in ein wenig “griselig”.
- Die Arbeitsgeschwindigkeit ist gut. Ich bin extrem überrascht. Trotz des geringen Arbeitsspeichers kann man mit dem Notebook recht flüssig arbeiten. Open Office und Internet funktionieren absolut tadellos. Die Wärmeentwicklung ist minimal, der Lüfter läuft nur selten.
- Die Fesplatte ist leider sehr klein. Mit installiertem Betriebssystem. Open Office, den gängigen Treibern, Antivir, Adobe Reader, Firefox, etc. verbleiben noch ca. 800 MB an freiem Platz. Mit temporären Dateien, eMails etc. stösst der Festplatte schnell an die Grenzen.
- Der Akku ist überraschend gut. Angekündigt ist ein Akku mit 4400 mAh, verbaut ist ein Akku mit 4800 mAh. Ich konnte damit heute über 4,5 Stunden gut arbeiten (Softwareinstallationen, einige Neustarts, surfen, etc.). Der Wert ist richtig klasse.
- Leider ist das Touchpad völlig unbrauchbar. Zum einen ist es zu klein, zum anderen ist es sehr stumpf. Man kann mit dem Finger nicht richtig über die Fläche gleiten. Eine externe Maus ist absolut Pflicht.
- Der SD-Kartenleser ist nur bedingt brauchbar. Ich habe eine alte 64 MB, eine 512 MB, eine 1 GB und eine 2 GB SD-Karte testen können. Bis auf die 2 GB Karte wurden alle einwandfrei erkannt.
Als Fazit kann ich sagen, das ich überaus positiv überrascht bin. Zum einen davon, das die Funktionalität von XP mit der geringen Auflösung noch Großteils gegeben ist und zum anderen auch darüber, das mehr geliefert wird, als ich bestellt hab. Größerer Akku, Gigabit-Ethernet, auch an den Kartenleser kann ich mich nicht erinnern. Auch die Grafikkarte überrascht. Sie kann mit bis zu 128 MB betrieben werden. Leider bleibt dann nicht mehr viel Arbeitsspeicher übrig.
Laut Everest Home kann man die 1 GHz CPU auch mit 2 GHz betrieben. Leider ist im Bios dafür keine Funktion hinterlegt.
Weitere Meinungen und Infos zum One A120 Laptop:
2 Pings to “Test: One A120 Subnotebook / UMPC”
5 Responses to “Test: One A120 Subnotebook / UMPC”
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1. Günter Says:
Mai 27th, 2008 at 09:41Hab auch einen bestellt. Aber was tum wenn ich XP neu aufsetzen muss? Keine Treiber, keine XP-CD. Das kann noch Ärger geben.
Ist das keyboard in deutschem layout? -
2. Christian Says:
Mai 29th, 2008 at 13:58Habe den A110 gekauft und heute bekommen. Leider ist das Linux wie es installiert ist absolut unbrauchbar:
WPA geht nicht, Wlan nur über Ndiswrapper
Monitor nur auf 640×480 (VESA-Treiber, dank Squashfs kein anderer Installierbar)
SD-Karten geht nicht
Modem zeigt sich auch nicht -
3. admin Says:
Mai 29th, 2008 at 14:05@ Günter:
Ich habe schon vor einigen tagen mit der Firma One telefoniert. Da der UMPC über keine externen Laufwerke verfügt, geht man davon aus, das der Großteil der Nutzer mit einer Windows-CD oder einer Treiber-CD nichts anfangen kann. Daher wurde nichts beigelegt. Es wird aber kostenfrei und absolut problemlos nachgeliefert. Ein kurzer Anruf genügt.@ Christian:
Das klingt nicht gut. Das klingt ja alles ziemlich unbrauchbar. Hätte ich nicht gedacht.Was ist dort für ein Linux installiert? -
4. Christian Says:
Mai 30th, 2008 at 06:50Ist ein Ubuntu, über Squashfs erweitert, leider in keiner Form angepasst (auch mangels Treibern). Gestern den ganzen Tag verplempert und eigentlich nix zum laufen gebracht. Xubuntu läuft inzwischen halbwegs, mehr aber auch nicht
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5. Melusine Says:
Juni 2nd, 2008 at 14:53Ich benutze den One A120 als zweiten Büro-Computer (mit esternem Monitor und externer Tastatur) und bin absolut begeistert: Der Kleine läuft fast geräuschlos und für Büroarbeiten und Internet reicht die Geschwindigkeit gut aus. Die Treiber und die Windows-XP-CD habe ich nach einem Anruf umgehend zugeschickt bekommen. Alle Zusatz-Programme sind auf einer externen Festplatte installiert, alles läuft: Wörterbücher, Fotoprogramme, Videos…
Meinen externen Monitor kann ich problemlos umstellen auf 1024×768. Einziger Nachteil: Nach dem Entfernen des externen Monitors muss ich die Einstellung in Systemsteuerung bzw. Screen Toys einrichten. Aber das dauert höchstens eine Minute.
Das Display und die Tastatur sind mini, aber für die Reise reicht es zum Nachschlagen und an die Mini-Tastatur gewöhnt man sich auch. Der Kleine passt wirklich in die Handtasche. Leider ist das Netzkabel riesig.
Mai 26th, 2008 at 13:54
[...] der bereits für 279 Euro erhältlich ist (aktuell leider ausverkauft), stellt sich aufgrund eines Testberichts von Kropi.de als besser heraus, als ich anfangs vermutete. So sei die Verarbeitung “sehr [...]
Juni 11th, 2009 at 10:58
[...] Test bei Kropi fällt eigentlich ganz gut aus, mit ausnahme des geringen Speicherplatz und dem schlechten SD [...]