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Jan
22
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Seit heute steht an meinem Arbeitsplatz ein neues Spielzeug. Da der alte Fileserver kurz vom Ende steht (Linux meldet immer mehr “Bad Blocks” auf einer Festplatte) musste ein neues Gerät her. Da ein kompletter Server recht viel Strom braucht und eigentlich viel zu mächtig ist, viel die Auswahl schnell auf ein NAS Gerät. Eigentlich gibt es NAS-Server wie Sand am Meer, für meine Zwecke kam aber ausschließlich ein Modell in Frage, die Buffalo Terastation Pro II.
In die nähere Auswahl sind folgende Geräte gekommen:
- Buffalo Terastation Pro II
- Qnap TS-401T
- Netgear ReadyNAS NV+
- SMCNAS24 Tigerstore
- Iomega StorCenter Pro NAS 150d
Der Preis war bei der Kaufentscheidung relativ nebensächlich, wichtiger war, was die Geräte technisch leisten. Die 5 Server die in die engere Auswahl gekommen sind, sind technische alle hervorragend, auf Grund meiner Anforderungen, viel die Entscheidung trotzdem recht schnell:
- 4 Hot-Swap fähige Festplatten
- jeweils 2 Festplatten müssen im RAID1-Verbund konfigurierbar sein
- interne Back-Ups müssen automatisch machbar sein
Klingt recht anspruchslos. Das dachte ich auch, bis ich anfing zu vergleichen. Ich habe außer der Buffalo Terastation keinen NAS-Server gefunden, der “interne Backups” erstellen kann. Klar, durch einen RAID-Verbund hat man eine sehr hohe Datensicherheit, es kommt allerdings immer wieder vor, das man eine Datei löscht, diese nach wenigen Tagen wieder benötigt. Hier hilft es, wenn man von jedem Tag ein vollständiges Backup hat.
Alle NAS Geräte haben die Möglichkeit Backups auf externe USB-Festplatten zu sichern, auf andere NAS-Server oder auf sonstige Netzlaufwerke. Das ist zwar gut und schön, wenn ich aber im Server noch 2 Festplatten “übrig” habe, dann möchte ich diese dafür gerne nutzen.
Buffalo hat das hervorragend gelöst. Ich kann Backups auf JEDES Laufwerk sichern, welches im Netz gefunden wird. Völlig egal, was es ist. Ich kann insgesamt acht verschieden Backup-Routinen einstellen, beispielsweise kann ich alle Ordner täglich auf den internen RAID-Verbund sichern, einen Teil der Ordner jeden Montag auf eine externe USB-Festplatte und wiederum andere Ordner jeden ersten im Monat auf ein Netzlaufwerk. Zur Auswahl stehen vollständige Backups, inkrementelle Backups, Backups die sich das vorherige überschreiben oder bestehen lassen.
Zusätzlich verfügt die Buffalo Terastation Pro II über eine vollwertige Benutzer- und Zugriffsverwaltung, einen FTP-Server, eine phantastische Weboberfläche zur Konfiguration und einen praktisch unhörbaren Lüfter. In meinen Augen ist das der beste NAS-Server, der aktuell auf dem Markt zu finden ist.
In den nächsten Tagen werde ich einen ausführlichen Bericht zur Konfiguration veröffentlichen.
April 24th, 2009 at 08:04
“In den nächsten Tagen werde ich einen ausführlichen Bericht zur Konfiguration veröffentlichen.”
Den habe ich vergeblich gesucht. Ist das Gerät denn nun zu empfehlen, oder setze ich doch lieber wieder einen Linux-Server als Fileserver auf?
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