Jan 09

Aspen/Snowmass – ein Wintermärchen. Der Wintersportort im U.S. Bundesstaat Colorado konnte im Dezember noch nie da gewesene Schneefälle verzeichnen. Mit über 300 Zentimetern Neuschnee zum Jahreswechsel wurde der Rekord vom Winter 1983/84 offiziell gebrochen und brachte dem schneereichen Monat den passenden Spitznamen „DEEPcember“ ein. Anfang der Saison fiel allein in einer Nacht dreimal so viel Neuschnee wie durchschnittlich in einem ganzen Monat. Typisch für Aspen: Am morgen verschwinden die Wolken und auf die Ski- und Snowboardfahrer wartet meist strahlender Sonnenschein.

Die Saison begann bereits verheißungsvoll mit kräftigen Schneestürmen am ersten Dezember Wochenende, die der Region in nur vier Tagen fast 105 Zentimeter der weißen Pracht bescherten – und es ist kein Ende in Sicht. Bereits im Januar konnten weitere 70 Zentimeter gemessen werden. Seit Oktober 2007 fielen bereits 510 Zentimeter des trockenen Pulverschnees in den vier Skigebieten Snowmass, Aspen Mountain, Aspen Highlands und Buttermilk. Im Durchschnitt fallen im schneeverwöhnten Aspen/Snwomass sieben Meter in der ganzen Saison.

Der Schnee, der auf Grund der breiten Landstriche und trockenen Zonen auf seinem Weg vom Meer Richtung Rocky Mountains viel Feuchtigkeit verliert, ist in Aspen/Snowmass als pulvriger „Champagne-Powder“ weltbekannt. „Wenn es so weiterschneit, werden wir bis Juni skifahren können“, so Rich Burkley, Vizepräsident der Mountain Operations. Bei derartig perfekten Bedingungen überrascht das nicht.

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