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Nov 20

Dies ist ein von trigami vermittelter Auftrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter Auftrag.
Einen großen Hype haben die Macher von Netvoting da veranstaltet. Es begann mit großer Geheimniskrämerei auf http://www.betatester-wanted.com, ging weiter mit einigen Verzögerungen beim Launch der Closed-Beta und endete in meinen Augen in einer absolut überfrachtet und aufgeblähten Plattform, die in dieser Form nicht wirklich gebraucht wird.

Die Ankündigung bei Trigami war ausgesprochen vielversprechend:

Leider kann und will ich zum jetztigen Zeitpunkt nichts über unsere Web 2.0 Plattform berichten. Ich kann nur soviel dazu sagen, dass es sich um eine vom Thema her “wirklich” neuartige Socialnetworkplattform handelt mit diversen technischen Applikationen die besonders für Blogger von Nutzen und Interesse sind.
Sämtliche Socialnetworkfunktionen die man von den bisherigen hiesigen deutschen Netzwerken kennt, sind selbstverständlich ebenfalls implementiert, jedoch liegt unser Fokus klar bei den zusätzlichen technischen Lösungen, die wir bereitgestellt haben.

Daher war es für mich keine Frage, mich hier zu bewerben und meinen Senf dazu zugeben.

Netvoting ist, wie der Name schon sagt, eine Votingplattform. “Wirklich neuartig” (Zitat) ist an dieser Plattform absolut nichts. Spontan fallen mir gut fünf Dienste an, bei denen ich ebenfalls Votings und Umfragen erstellen kann. Neu ist in diesem Fall nur, das ich zu meinen Votings noch eine Community bekomme, von denen es allerdings mittlerweile schon deutlich mehr als fünf gibt. Es wurden also einfach nur zwei bestehende Ideen miteinander kombiniert.

Das soeine Kombination durchaus erfolgreich sein kann, zeigen beispielsweise das Wohnmobil (hier wurden PKW und Wohnanhänger kombiniert) oder auch der Caipirinha (hier wurden allerdings mehr als 2 Elemente miteinender kombiniert).

Bei Netvoting ist das in meinen Augen gründlich in die Hose gegangen. Ich kann innerhalb von Sekunden eine Umfrage erstellen, hier bleiben auch keine Wünsche offen. Doch mehr will ich ja gar nicht. Ich möchte kein Gästebuch pflegen, keine Kommentare abgeben und keine Freundschaften pflegen. Diese (und weitere) Möglichkeiten bietet mir die Community zwar, doch dafür habe ich doch XING, StudiVZ, Facebook, MySpace etc.

Die bereits angesprochenen Votings sind klasse gemacht. ich kann sie per Link aufrufen, oder auch als Widget in eine Webseite einbinden. Auch das geht absolut selbsterklärend mit wenigen Klicks. Die restlichen 95% Programmieraufwand hätte man sich sparen können.

Gerne hätte ich hier beispielhaft eine Umfrage eingebunden, leider darf ich das nicht (Zitat aus den AGB):

2.3. netvoting bietet seine Dienste ausschließlich für private, nicht gewerbliche Zwecke an. Mit der Registrierung zu netvoting verpflichtet sich jeder Teilnehmer, die Dienste ausschließlich für private Zwecke zu nutzen.

Mit dem Blog verdiene ich den einen oder anderen Euro. Beispielsweise über Adsense oder auch über Trigami. Somit ist er strenggenommen gewerblich. Diese Klausel bietet Freiraum für wahrscheinlich zig Abmahnungen, oder hält den einen oder anderen User evtl. auch davon ab, eine Umfrage zu veröffentlichen. Wie auch mich.

Ich kann Netvoting absolut keinen Mehrwert zusprechen. Die gängigen Communities erfüllen ihren Job sehr ordentlich, Votings kann ich bei verschiedenen weiteren Plattformen erstellen. Leider ist zusätzlich das Layout bei netvoting extrem gewöhnungsbedürftig. Alles ist in dunklen Grüntönen gehalten, wie man Sie aus dem Krankenhaus oder auch vom Bundeswehr-Tarnfleck kennt. Beides wirkt nur bedingt einladend.

Zuletzt fehlt mir noch ein Button, mit dem ich bequem mein Profil wieder löschen kann. Beim erstellen des selbigen ist mir negativ aufgefallen, das erschreckend viele Daten abgefragt wurden. Warum soll ich meinen Wohnort und mein Geburtsdatum angeben, wenn ich eine Umfrage erstellen möchte???

written by admin

One Ping to “Netvoting: Viel Wind um nichts (neues)”

  1. Persönliche Daten im Web2.0 | myPEAK.net - Ein StartUp erzählt Says:

    [...] anzeigt allerdings als kommerziell einordnen und wäre deshalb damit eher vorsichtig. Mit dieser Ansicht scheine ich auch nicht alleine zu [...]


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