Okt 15

Google hat heute einen Blogbeitrag zum Thema Code-Schnipsel von Drittanbietern veröffentlicht. Das können Gästebücher, Menüs oder Menüteile, Bildergallerien und vieles mehr sein. Die meisten Codeschnipsel von Drittanbieter wrden allerdings Counter-Scripte oder PR-Dienste sein.

Immer wieder hört man kritische Stimmen, die behaupten, das diese PR-Dienste negative Auswirkungen auf das Ranking der Seite haben. Google räumt mit diesem Vorurteil in dem Blogbeitrag nun auf. Diese Codeschnipsel sind nicht generell schlecht, unter gewissen Voraussetzungen können Sie aber sehr wohl schlecht sein.

Ein solche Codeschnipsel könnte wie folgt aussehen:

<table width="100" border="1">
    <tr><td> 

<a href="http://counter.xy"> 

<img src="http://counter.xy/zaehler.php?1234"></a> 

</td></tr> 

</table>

Google gibt den Rat, das man den Code sehr genau unter die Lupe nehmen soll. In der Regel wird ein externer Link auf eine Seite gesetzt. Das ist normalerweise völlig in Ordnung. Den externen Link sollte man sich allerdings genau ansehen. Je nachdem, welche Seiten verlinkt sind, kann dadurch Bad Neigborhood entstehen.

Hier sieht man nun sehr schön, das gekaufte Links nicht zwangsläufig schlecht sind und abgestraft werden. Ein solcher Link ist ja nichts anderes als ein Paid-Link. Ich brauche einen Counter und zahle mit meinem Link auf die Anbieterwebseite. Google differenziert also und nicht jeder gekaufte oder verkaufte Link ist sofort schlecht.

Wo hier die Grenzen sind, müsste man einmal ausloten. So hat geizkragen.de eine geraume Zeit den eigenen Counter mit dem Alt-Text "Private Krankenversicherung" versehen und auf eine entsprechende Unterseite / Subdomain verlinkt. Ranking-Hits.de hat den eigenen PR-Dienst mit verschiedenen Alt-Texten aus der SEO-Branche versehen. Beides Mittel, die in meinen Augen nicht ganz sauber sind. In der Regel sollte sowas keine Bad Neighborhood sein und auch kein gekaufter Link der eine Strafe rechtfertigen würde, aber irgendwann kommt der berühmte Tropfen, der das Faß überlaufen lässt.

written by admin


One Response to “Risiken von Counterdiensten”

  1. 1. Patrick Says:

    Hatte auch so ein Ding drauf. Die meisten ermitteln ja zusätzlich, womit man gefunden wurde. Nachdem mein Hirn langsam mal anfing in die Richtung zu denken, was man mit den Informationen alles anfangen könnte… Hab ich den Rotz gekickt.
    Wie ich das mit Analytics sehen soll, weiß ich noch nicht. Wird ja eh heraus gefunden womit meine Seite gefunden wird. Ansonsten sind die Logs auch ein klasse Wissensspeicher. :D

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