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Sep
12
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Die indonesische Insel Sumatra ist von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala erschüttert worden. Kurz zuvor hatten die US-Experten ein Beben der Stärke 8,0 gemeldet. Unklar blieb, ob es sich um zwei unterschiedliche Erdbeben oder um eines gehandelt hat. Das Tsunami Warnzentrum der USA hat unmittelbar danach Tsunami Alarm für den gesamten Indischen Ozean ausgelöst.
Das Erdbeben erschütterte gegen 13.10 Uhr deutscher Zeit die Westküste Javas sowie die Süd- und Westküste Sumatras. In der Stadt Padang im Westen Sumatras stürzten Fernsehberichten zufolge einige Gebäude ein.
Nach Angaben des meteorologischen Amts Indonesiens könnte das Beben einen Tsunami auslösen. Für weite Teile des Indischen Ozeans wurde Tsunami-Gefahr ausgerufen: Die indischen Behörden warnten die Bewohner der Andamanen-Inseln vor einem möglichen Tsunami. Ähnlich reagierten die malaysischen Behörden. Sie riefen die Bürger dazu auf, den Stränden fernzubleiben. In der indonesischen Hauptstadt Jakarta wurden Bürogebäude evakuiert. Auch in Singapur und Thailand war das Beben zu spüren.
Das Zentrum des Bebens lag in rund 30 Kilometer Tiefe etwa 130 Kilometer südwestlich von Bengkulu auf Sumatra. Die Provinz Bengkulu hat rund 1,4 Millionen Einwohner.
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