Aug 15

Mit Erfolg initiierte das Board of Airline Representatives in Germany e.V. (BARIG) eine Untersuchung der Effektivität und Kosten von Sicherheitsmaßnahmen an deutschen Flughäfen. Das erste Audit wurde in Form einer Begehung der Anlagen und einer kritischen Prüfung aller Kostenelemente in Hamburg gestartet. Die gemeinsamen Bemühungen der Airlines und der Flughafengesellschaft werden zu einer Reduzierung der passagierbezogenen Sicherheitsentgelte von 1,10 Euro auf 0,85 Euro führen. Martin Gaebges, Generalsekretär des BARIG: „Diese Absenkung erscheint gering, macht sie doch pro Passagier nur wenige Cent aus, bedeutet aber insgesamt ein Einsparpotential von 25 Prozent.“ Die nächsten Audits sind für Köln/Bonn und Stuttgart geplant. Ziel ist es alle deutschen Flughäfen zu überprüfen.
Als Airline-Verband organisiert BARIG eine intensive Zusammenarbeit mit den Vertretungen der Stationsleiter an deutschen Flughäfen (Airport Operators Committees). Deren Kenntnis der Örtlichkeiten und Abläufe trägt wesentlich dazu bei Einsparpotenziale zu finden.

Die Sicherheitsbestimmungen basierend auf EU-Vorgaben und deutschem Luftsicherheitsgesetz wurden, insbesondere nach dem 11. September 2001, sehr verschärft. Dies ist mit einem exorbitant steigenden Personal- und Kostenaufwand verbunden.

Martin Gaebges erläutert die Ziele des Projektes: „Die Sicherheitsauflagen werden nicht abnehmen, eher im Gegenteil. Deshalb müssen die Sicherheitskontrollen effektiver gestaltet werden, nur so ist es möglich die Kosten zu senken. Diese tragen nämlich hauptsächlich die Fluggesellschaften und deren Kunden – die Passagiere und Frachtkunden. Preissenkungen sind bei unseren Kunden immer willkommen.“

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