Aug 15

Vor einigen Wochen habe ich den Entschluss gefasst, unser Büro mit einer neuen Infrastruktur zu versehen. Neue Brüstungskanäle, neue Kabelführungskanäle, neue Netzwerkkabel, neue Patchfelder, etc. Wir sprechen hier von 16 Arbeitsplätzen in 7 Räumen auf ca. 180 m². Vorraussetzung war, das der komplette Betrieb weiterlaufen konnte und nur geringfügig gestört werden wird.

Nach einiger Planungsarbeit und einigen Gesprächen hatten wir eine Vorstellung, wie es in Zukunft aussehen soll. Der Elektriker hat folgende Punkte in seinem Kostenvoranschlag aufgelistet:

  • 36 Meter Brüstungskanal
  • 30 Meter Kableführungskanal
  • 300 Meter Cat 7 Duplex-Kabel
  • 150 Stromkabel
  • ca. 20 Cat 7 Netzwerkdosen
  • ca. 100 Steckdosen
  • 2 Patchfelder, 19 Zoll, 24 Port

Seit Vorgestern wird mit zwei Mann fleißig daran gearbeitet das Material zu verbauen. Leider war der Kostenvoranschlag viel zu optimistisch. Das Material kommt halbwegs hin, die 40 Arbeitsstunden werden wohl durch weitere 40 Stunden ergänzt werden. Die Demontage der alten Blechkanäle aus dem vorletzten Jahrhundert sowie verschiedene Wanddurchbrüche sind erheblich aufwändiger als erwartet.

Aktuell sieht es aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Kabel hängen von den Wänden, Reste der Wanddurchbrüche liegen auf dem Boden, alles ist staubig, überall tritt man auf Reste der Montagearbeiten und die kompletten Büroräume sind voll mit Sägemehr der Kanäle.

Glücklicherweise haben wir unsere Telefonanlage vor ca. sechs Monaten komplett auf ein Schnurloses DECT-Netz umgestellt. Somit entfällt zumindest das Verlegen der Telefonleitungen.

Wennalles fertig ist, haben wir größere Mengen an Switches und Hubs, Mehrfachsteckdosen sowie hunderte Meter von Netzwerk und Stromkabel kostengünstig abzugeben. Wer Bedarf hat, kann sich gerne melden.

written by admin


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