Jul 05

So oder so ähnlich könnte man die Aussage des IT-Dienstleisters Strato umformulieren. Nach deren Schätzungen benötigt eine Suchanfrage bei google genau soviel Strom, wie eine Energiesparlampe um eine Stunde zu leuchten. Doch um was für eine  Suchanfrage geht es?. Ist es eine Abfrage mit einem oder zwei Wörtern? Oder gar eine Long-Tail-Abfrage mit über 4 Wörtern? Das sollte man nicht pauschalisieren.

Ich seht schon, das ich das nicht so wirklich ernst nehme. Nutze ich google nicht, welche Alternativen habe ich dann um an aktuelle Informationen zu kommen? Das örtliche Zeitungsarchiv oder auch die örtliche Bücherei. Und wie komme ich hier hin? Mit meinem Auto, in der Bücherei brennt Licht, die Bücher werden auf Papier gedruckt welches unter Umständen mit Chlor gebleicht wurde und die Angestellten pupsen rum (wie wir an den Kühen erfahren haben noch viel schädlicher als CO2).

Laut Strato entspricht der CO2 Ausstoß der gesamten IT-Industrie in etwa dem Ausstoß des gesamten Luftverkehrs. Dieser liegt bei ca. 3%. Somit sind zwei der wichtigsten Branchen und Wachstumsmotoren weltweit, für insgesamt ca. 6% der CO2-Emissionen verantwortlich. In meinen Augen absolut in Ordnung. Vorallem wenn man weiter betrachtet, das die IT-Industrie den CO2-Ausstoß permanent reduziert, ebenso wie die großen Airlines. So verbraucht die Deutsche Lufthansa im Schnitt etwas über 3 Liter Kerosin pro Person auf 100 km.

Ich habe auf jeden Fall jetzt beschlossen eine Woche lang nicht zu googlen. Dafür werde ich mir 1000 Energiesparlampen besorgen und ein Solarium eröffnen…

written by admin


One Response to “Google der Klimakiller”

  1. 1. Locked Says:

    Eins hat der Strato-Chef erfolgreich geschafft: in sämtlichen Medien zu sein.

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