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Jun
30
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Oder wie kann man das sonst erklären, das meine Kündigung zwar eingegangen ist, aber einfach ignoriert wird? Klar das während der Streiks manches länger dauert, für einen Geschäftskunden kann so was aber das Aus bedeuten. Zum Glück gibt es noch ISDN, sonst wäre die “Kacke aber richtig am dampfen”.
Doch nun mal zu den Details der Geschichte:
Das die Telekom wochenlang gestreikt hat, haben wir ja alle zur Genüge aus den Nachrichten erfahren. Leider gab es während der Streiks am 06.06.2007 ein Gewitter. Seit diesem Gewitter ist unsere DSL-Leitung tot. Zwischen dem 06.06. und dem 13.06. Haben wir alle Möglichkeiten genutzt um diese Störung zu melden:
- Störungshotline: Nur Warteschleife aber kein Durchkommen
- Geschäftskundenhotline: dito
- Störungsmeldung online: Bestätigung, das Störung gemeldet wurde, aber keine weitere Reaktion.
- eMail: keine Reaktion
- T-Punkt: tut uns Leid, für Geschäftskunden sind wir nicht zuständig. bitte wenden Sie sich an die Hotline
Am 13.06.07 wurde uns das dann zu bunt. Wir haben fristlos per Fax gekündigt und haben DSL beim Mitbewerber 1und1 bestellt. Am selben Tag kam dann doch noch ein Techniker der Telekom vorbei. Er konnte nur feststellen, das unser DSL-Modem ohne Splitter angeschlossen ist (geht eigentlich nicht) und das er ohne Splitter nichts tun kann, da er die Leitung am Splitter durchmessen muss.
1und1 hat glücklicherweise schnell gearbeitet (dachten wir zumindest) und uns am 13. noch eine Bestätigung gesendet, das der Auftrag in Bearbeitung ist. Danach kam erstmal nichts weiter. Am 20.06. habe ich das erste Mal bei 1und1 nachgefragt. Der Vorgang sei bei der Telekom noch in Bearbeitung hieß es.
Am 27.06. habe ich erneut bei 1und1 nachgefragt. Der Vorgang sei noch immer bei der Telekom in Bearbeitung hieß es. Also habe ich mich erneut an die Geschäftskundenhotline der Telekom gewendet, um mich zu beschweren.
Der erste versuch verlief im Sande, ich wurde langsam sauer. Zuerst wurde ich nicht mehr persönlich, sondern von einer blöden Computerstimmt begrüßt: “Hallo, und herzlich willkommen bei T-Com. Unsere Produkte und Services finden Sie auch im Internet unter…”. Ich fing an zu kochen. Wenn ich ins Internet möchte dann rufe ich doch keine Hotline an! “Bitte wählen Sie einen der Folgenden Menüpunkte: Frage zu einem Auftrag, Frage zu einer Rechnung, Beratung oder Störung”. Jetzt war ich kurz davor, das mir der Kragen platzte. Die Telekom ist derartig selbstherrlich, das der Punkt “Beschwerde” im Menü gar keine Beachtung findet. Ich habe mich dann für “Beratung” entschieden. Hier gab es erneut drei Unterpunkte. Ich habe mich entschieden den Punkt zu nehmen, wo ich “…umgehend mit einem passenden Berater verbunden werde…”. Hier waren bereits ca. 3 Minuten verstrichen. Wäre der Berater gekommen, dann wäre das ja OK gewesen, doch ich kam 15 Minuten in eine Warteschleife und wurde anschließend aus der Leitung geworfen. Noch weitere 4 Versuche und ich wurde dann endlich zur Call-Center-Mitarbeiterin “N…..” durchgestellt.
Nach langem Suchen fand sie endlich das von mir abgesendete Fax. “Sie haben recht, das Fax ist am 13.06. bei uns eingegangen. Es ist aber erst am 18.06. in Ihren Vorgang verschoben worden.” Fast wäre ich durch die Leitung gekrochen und hätte der Dame den Hals umgedreht. Doch ich war ja von ihr abhängig. Also fragte ich höflich nach, wieso dieses Fax denn 5 Tage unterwegs war. Das konnte Sie mir nicht sagen. Also verlangte ich ins Backoffice der Telekom durchgestellt zu werden. Aus Erfahrung weiss ich, das dort vereinzelt fähige Mitarbeiter sitzen, die im Call-Center gar nicht zu finden sind. Die Mitarbeiterin stritt erstmal ab, das es überhaupt ein Backoffice gibt. Hier wird der Geschäftskunde also auch noch eiskalt angelogen. Nach einiger Überzeugungsarbeit stellte Sie mich dann doch durch. Bzw. sie versuchte es, leider waren dort aber alle Leitungen belegt. Mir wurde ein Rückruf aus dem Backoffice im Laufe des 27.06. zugesichert. Aus Erfahrung wusste ich recht sicher, das dieser Rückruf nicht erfolgen würde. Hier wird der Geschäftskunde also eiskalt erneut angelogen. Aber was sollte ich tun?
Am 28.06. habe ich mich Mittags erneut daran begeben die Geschäftskundenhotline der Telekom zu erreichen. Auch dieses Mal brauchte ich wieder zig Versuche, weil jedes Mal die 15 Minuten Warteschleife überschritten wurden. Endlich erreicht ich einen Mitarbeiter. Dieses Mal kam ich bei Herrn “P….” durch. Auch er stritt erstmal ab, das die Telekom ein Backoffice hat. Scheinbar werden die Mitarbeiter darauf trainiert. Nach langem hin und her versuchte auch er mich erfolglos zu verbinden. Sicherte mir dann aber einen Rückruf innerhalb von 2 Stunden zu. Aus Erfahrung… Aber was sollte ich tun?
Wie erwartet erfolgte auch dieser Rückruf nicht. Also klemmte ich mich am 29.06. erneut an die Hotline. Dieses Mal kam ich bei Frau “S…” durch. Mit meiner Freundlichkeit war es nicht mehr zum Besten bestellt. Frau “S….” unterbrach das Gespräch. Sie legte einfach auf.
Erneuter Versuch die Geschäftskundenhotline zu erreichen. Jetzt musste ich unglaubliche 15 Mal anrufen, weil ich 14 mal aus der Leitung geflogen bin. Ich kam bei Herrn “S….” an. Auch er hörte sich meine Geschichte an, verband mich dann umgehend mit dem Backoffice der Telekom in Düsseldorf. Geht doch! Leider war es mittlerweile Freitag Nachmittag, 17:00 etwa. Die Dame im Backoffice konnte zwar meinen Vorgang einsehen und sah auch, das ich mehrere Male mit der Hotline telefoniert hatte, mein Fax fand sie aber auch erst nach langem Suchen.
Sie bestätigte mir dann, das die Kündigung noch immer nicht bearbeitet wurde. Warum und wieso wusste Sie auch nicht. Sie konnte auch nichts tun, da es schon so spät sei und kein Kollege da sei der schreiben könne. (???????) Sie bat mich doch Montag nochmal anzurufen, sie wollte den Vorgang aber ihrem Kollegen mit höchster Priorität auf den Tisch legen. Sie selbst könne nichts tun, da sie ab Montag Urlaub hätte. Nach langem diskutieren bekam ich zumindest eine Faxnummer in Düsseldorf um die Geschichte Montag nochmal anzustoßen.
Ich bin ja gespannt.
Ich glaube das hat System. Die Telekom möchte einfach keine Kunden haben. Bei uns hat sie es erfolgreich geschafft. Wir ziehen jetzt alle Leistungen zu anderen Firmen ab. Bei 1und1 beispielsweise bekomme ich sofort einen freundlichen Mitarbeiter ans Telefon. OHNE Warteschleife.
2 Pings to “Seit 3 Wochen kein DSL – doch die Telekom mag mich”
2 Responses to “Seit 3 Wochen kein DSL – doch die Telekom mag mich”
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1. anna Says:
März 24th, 2008 at 17:04oha 1und1 ist am ende fast das selbe wie telekom
solange man den anschluss noch da hat wirds net wirklich besser ^^ -
2. Paul Says:
Februar 23rd, 2009 at 01:42Hach, es ist doch immer wieder schön festzustellen, wie sehr einen die Anbieter mögen-wenn sie einen aus diesem Grund einfach nicht den Vertrag auflösen *lach* Ich gehe mittlerweile so vor, dass ich gleich, bei Auftragsabschluss, bereits kündige. Und falls ich den Wohnort doch nicht wechsle, sage ich Bescheid und gehe so kein Risiko ein.
Juli 2nd, 2007 at 14:41
[...] Samstag habe ich ja bereits recht ausführlich über den Saustall Telekom berichtet. meine bereits angekündigten Befürchtungen sind zu 100% erfüllt worden. Erneut wurde mein Wunsch [...]
Juli 23rd, 2007 at 15:32
[...] bereits in einigen älteren Beiträgen berichtet, hatten wir ja am 06.06. einen Blitzeinschlag und seit diesem [...]