Mrz 12

Heute bin ich in den Nachmittagsstunden mit der Fähre aus Macau rüber nach Hongkong gekommen. Es war absolut kein Problem einen Taxifahrer zu finden der mich in mein Hotel gefahren hat. Hier wird endlich wieder Englisch gesprochen. Das 4-Sterne Hotel Harbour Plaza Metropolis ist phantastisch.

Es liegt direkt am Victoria Harbour, bietet einen phantastischen Ausblick über den Hafen und ist aufs luxuriöseste ausgestattet. Die Preise sind nicht billig, aber für ein solches Hotel in einer solchen Stadt in dieser recht zentralen absolut in Ordnung.

Die Hotellobby ist etwa doppelt so groß und voluminös wie unsere örtliche Kirche, es stehen 6 Leute bereit zum Tür öffnen, es sind zig Kofferträger, Buttler etc. da, sowie nicht näher zugeteilte Angestellte die einfach jeden Wunsch erfüllen. Bestimmt 10 Angestellte stehen hinter dem Counter und bedienen die Gäste. Sobald man aus dem Taxi steigt wird man umschwärmt, alle bleiben aber angenehm unaufdringlich. Man merkt auf den ersten Blick das Arbeitskraft in China nichts kostet.

Der Frühstücksraum ist nochmals eine Nummer größer als die Lobby. Es passen ca. 250 Gäste gleichzeitig an die verschiedenen Tische. Bei gutem Wetter wird eine große Glasfront geöffnet und man hat die Möglichkeit auf der Terrasse zu essen. Für jeden Gast stehen gefühlte 4 Service-Kräfte zur Verfügung. Auch diese wieder auffällig unauffällig.

Einige Stufen erhöht wird das Buffet bereitgestellt. Auf einer Länge von 2 mal ca. 40 Metern findet man für absolut jeden Geschmack etwas. Bekannte europäische Gerichte wie das fiese englische Frühstück oder leckere Belgische Waffeln stehen neben traditionellem chinesischen Dim Sun (gefüllte und gedünstete Teigtaschen). Indische Spezialitäten stehen zwischen Obst und Kuchen. Zusätzlich kann man sich noch frische Omelette, Pfannkuchen, Spiegeleier etc. zubereiten lassen. Ich hätte hier den ganzen Tag nur essen können!

Mein Zimmer im Hotel ist sehr luxuriös. Fernseher mit Internetzugang, ein gigantisches Bett, ein tolles Badezimmer. Und alles noch sehr geschmackvoll eingerichtet. Auch hier gibt es die aus Macau bekannte Tee-Ecke, damit jeder Gast das Nationalgetränk problemlos zubereiten kann. Leider haben die Chinesen in Hongkong das selbe “Problem” wie in Macau. Die Klimaanlage wird auf kleinste Stufe gestellt (hier 16° Celsius), anschließend wird mit Winterjacke geschlafen. Komische Kultur hier.

In der Chinesischen Kultur ist ja bekanntlich der Glaube als auch der Aberglaube sehr fest verankert. Überall stehen kleine Gebetsstationen und Altäre rum, es wird nach Feng Shui eingerichtet und man gibt sich Mühe alles “böse” fern zu halten. Das sieht man sehr schön im Aufzug und an den Zimmern. Man hat mal eben die 13te und 14te Etage weggelassen und auch bei den zimmern gibt es keine 13 oder 14 in der Zimmernummer. In der westlichen Welt ich die 13 eine Unglückszahl, in China ist es die 14. 1 bedeutet soviel wie “müssen” und 4 steht für “sterben, Tod”. Um keinen Gast zu verärgern ist man auf Nummer sicher gegangen. Bei den Autokennzeichen ist es ähnlich. In China gibt es kaum Kennzeichen mit einer 4, bei öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis (oder Taxen???) schon gar nicht.

Außenansicht Harbour Plaza Metropolis:
Harbour Plaza Metropolis   Front Harbour Plaza Meropolis  Ganz schön hässlich von aussen.

Die Hotellobby:
Lobby Harbour Plaza Metropolis  Lobby Harbour Plaza Metropolis  Lobby Harbour Plaza Metropolis

Der Frühstücksraum:
Frühstücksraum  Eierstation am Buffet  Frühstücksbuffet

Mein (De Luxe)-Zimmer:
Blick von Tür über Bett zum Schreibtisch  Schreibtisch  Bett, Schrank und Tür  Duschkabine  Waschtisch

written by admin


Leave a Reply

45 queries. 0,442 seconds.